Die Winterreise

Franz Schuberts „Winterreise“ mit Jörg Gottschick (Bariton, auswendig singend) und der sehr sensiblen Begleitung von Christiane Kroeker am Klavier, war ein besonderes Erlebnis. Eine hochkarätige Interpretationen der Winterreise in der Peripherie, in Gatersleben, im nördlichen Harz, etwa 2200 Einwohner, 130 Firmensitze. Der Ort: Leibnitz-Institut, Hörsaal, Donnerstag 25. Oktober 2018, 19.30 Uhr. Nach dem Krieg wurde in Gatersleben ein großes Forschungszentrum für Genetik und Kulturpflanzenforschung ausgebaut. 
„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die „Winterreise“ von Schubert. Das Gehen ist das Hauptmotiv der Winterreise. Ein junger verliebter Mann erlebt dabei in 24 Wegstecken Stimmungsschwankungen von Liebeszauber bis zur Verzweiflung …

vor 1 Monat

Bilder einer Ausstellung

komponiert von Mussorgsky und interpretiert vom StarkLinnemann Quartet. Die Premiere des niederländische Jazzquartetts fand am 30.10. 2018 im Jazzkeller Bauchhund, in…

vor 1 Monat

Gründung Arbeitskreis Werkverzeichnis

am 3.11.2018 wurde in der Hamburger Kunsthalle der Arbeitskreis Werkverzeichnis gegründet, dem bereits 67 Mitglieder beigetreten sind. Für das kommende…

vor 1 Monat

Armando ist Tot / Armando is dood

Armando ist am 1. Juli 2018 im Alter von 88 Jahren in Potsdam, in seinem Wohnatelier gestorben. Hier lebte Armando mit seiner Frau Christiane Winter. Der niederländische Künstler, geboren 1928, lebte bis in den 50er Jahren in Amersfoort/NL. Er spielte als Kind und Jugendlicher viel im Wald, sein bürgerlicher Name war zu der Zeit noch Herman Dirk van Dodeweerd. In dem Wald errichteten 1938 deutsche Besatzern erst das polizeiliche Durchgangslager und später das Konzentrationslager Amersfoort. Der Wald spielt eine große Rolle im Werk von …

vor 2 Monaten

Anthropologische Geschichtsschreibung: Das Böhmische Dorf in Berlin-Neukölln

Die hier nun vorliegende aktuelle Publikation Ewige Chronik – Vecná kronika. Das Böhmische Dorf in Berlin-Neukölln (Rixdorf) in Geschichte und Gegenwart ist das Lebenswerk von Manfred Motel (1942 – 2016 in Rixdorf). Mit dem Wissen über das Leben des Autors bekommt man auch einen Schlüssel zur Bedeutung seines Werkes, in dem Dorfgeschichte und Dorfarchitektur, Kirchengeschichte und religiöses Leben, Tradition und Dorfalltag mit dem Weltgeschehen verknüpft werden. Dieses Buch ist keine erweiterte Auflage der zuerst genannten Chroniken, es bietet neue umfassendere und vielschichtigere Informationen in Text und Bild. Die letzten dreißig Jahre der Dorfchronik sind gelebte und gleichzeitig geschriebene Dorfgeschichte von Manfred Motel in der Rolle eines Heimatforschers. Mit einem Vorwort von Franziska Giffey, Heinz Buschkowsky und Beate Klompmaker (Herausgeberin).

vor 3 Monaten

Über das Morgen hinaus – Der Vorlass

Der in der Nähe von Paris lebende Schriftsteller Peter Handke (geb. 1942 in Kärnten) hat im Alter von 65 Jahren, seinen umfangreichen Vorlassbestand  an die Österreichische Nationalbibliothek verkauft. Auf Handkeonline[1], einer öffentlichen Forschungsplattformkann jeder seit unkompliziert und schnell auf Werkfassungen, Notizbücher, zahlreiche Abbildungen. Beispielhaft ist bei Handkes Vorlass die Vernetzung: Bestände aus verschiedenen öffentlichen Archiven und privaten Sammlungen werden auf dem Portal verzeichnet. Sie werden sogar aufeinander bezogen und inhaltlich beschrieben.
Die Schriftstellerin Susan Sonntag, 1933 in New York  geboren und dort 2004 verstorben, verkaufte zu Lebzeiten ihre Bibliothek an die Bibliothek der University of California. Nichtsdestotrotz stand ihr Sohn David Rieff nach ihrem Tod vor der Entscheidung, was mit ihren Tagebüchern[2] geschehen solle. Sonntag hatte sich bis zum Schluß nicht dazu geäußert…

vor 3 Monaten

Der Rote Fries in Le Bazacle –Toulouse

Thomas Huber – Der Rote Fries in Le Bazacle  

Aus rotem Ziegelstein gebaut liegt die ehemalige Mühle Bazacle am Ufer des Flusses Garonne im Herzen von Toulouse. Das L’Espace EDF Bazacle beherbergt heute einen temporären Ausstellungsraum sowie das Elektrizitätsmuseum samt Wasserkraftwerk. Während an diesem Ort im 13. und 14. Jahrhundert einst erste Aktien gehandelt wurden, so verhandelt der Künstler Thomas Huber hier während der Biennale Fragen der Kunst, des Bildes und der Malerei anhand von Bild und Text…

vor 5 Monaten

Grün stört – Essay auf dem MartaBlog, Museum Marta, Herford

Fritz Schwegler, bei dem Thomas Huber in den 1980er Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf studiert hat, behauptete von sich, er könne seine Bilder singen – was er auch begleitet von Flöte und Tanz tat.

Wie bei Schwegler sind im Werk Hubers Person, Leben, Bild und Präsentationsform auf besondere Art und Weise miteinander verbunden. Hubers Bilder sind in einen Kanon von Kommentaren und Texten, Künstlerreden, sich selbst zitierenden Ausstellungen und Künstlerbüchern eingebettet. „Thomas Huber ist Magritte ohne Surrealismus“, sagte Jan Hoet…

vor 5 Monaten

Der Denkende Künstler

Der Künstler als poeta doctus, als gelehrten Künstler, steht im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Philosophen Bazon Brock und dem Künstler Thomas Huber, dessen Markenzeichen die Künstlerrede ist. Zur Sprache kommen das Thema des Zeigens, der pädagogische Eros, Verkehrsleitsysteme und die Menschenwürde. Die Interviews  sind ein Versuch, dem Ursprung der künstlerischen Tätigkeit und dem Verhältnis von Bild und Wort, dem Verhältnis von Malen und  Denken, im Werk von Thomas Huber auf den Grund zu gehen …

vor 5 Monaten